The Power of JavaScript

08. Oktober 2015

Anbei die Präsentationsfolien meines Vortrags auf der FileMaker-Konferenz 2015 in Hamburg. Den kompletten Vortrag – zzgl. Beispiel-Datenbank – gibt es hier zum Download.

FMK2015 The Power of JavaScript

FMK2015 Vortrag – The Power of JavaScript (PDF 14 MB)
Datenbank – JS Demo.fmp12 (2,8 MB)

The Power of JavaScript Vorschau

Audio-/Video-Aufzeichnung des kompletten Vortrags inkl. Live-Demos: zum Vortrags-Video (84 Minuten).

The Power of JavaScript
In den Tiefen des Webviewers schlummert ein mächtiges Werkzeug, welches sich für zahlreiche Anwendungsfälle in FileMaker-Lösungen nutzen lässt.

Kurzbeschreibung: JavaScript hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Manch einer erinnert sich diesbzüglich vielleicht an die ersten Gehversuche für kleinere Spielereien auf Webseiten. Inzwischen hat sich JavaScript nicht nur zu einer ernstzunehmenden Programmiersprache gemausert, sondern gehört auch zu den Top 10 der meist genutzten Sprachen.

Tausende von frei verfügbaren Web-Frameworks auf JavaScript-Basis bieten einen reichhaltigen Fundus zur Entwicklung oder Ergänzung von eigenen Anwendungen.

Darüberhinaus gibt es nicht nur Client-basiert sondern auch Server-basiert mächtige Werkzeuge, mit denen sich unterschiedlichste Anwendungsszenarien – vom Number-Crunching bis zu hochskalierbaren Server-Diensten – effektiv umsetzen lassen.

Wie man sich diese Möglichkeiten innerhalb von FileMaker zu Nutze machen kann, erklärt dieser Vortrag anhand von Beispielen – wie z.B. interaktive Kalender, graphische Auswertungen, Batch-Verarbeitung von umfangreichen Berechnungen.

Es werden Herangehensweisen erläutert und frei verfügbare Bibliotheken für unterschiedliche Anwendungszwecke vorgestellt.

Interessant für den FileMaker-Entwicker sind die unterschiedlichen Integrations-Möglichkeiten von JavaScript in eigene Anwendungen. Hierzu werden alternative Integrations- und Schnittstellen-Methoden vorgestellt, die über die Standard-Möglichkeiten des Webviewers hinausgehen.

Aus der Praxis wird ein Beispielprojekt vorgestellt zur Lösung des TSP (Traveling Salesman Problem), wo die Möglichkeiten von JavaScript effektiv in eine FileMaker-Anwendung integriert wurden.

Mobile Internet Datentarife im hohen Norden

15. August 2014

Norwegen
Wer beruflich oder privat nach Skandinavien reist und unterwegs mobilen Internetzugang braucht, hat verschiedene Optionen.

Da die Roaming-Gebühren inzwischen europaweit gedeckelt sind, kommt u.U. ein Zusatz-Tarif des heimischen Mobilfunkproviders in Frage. Bei längeren Aufenthalten oder größeren Datenvolumen kann dies jedoch immer noch ein teures Unterfangen werden. Außerdem ist es ja häufig so, dass mehrere Geräte unterwegs im Gepäck sind, die sich einen gemeinsamen Internetzugang teilen sollen.

Daher bietet es sich an, eine Prepaid-Datenkarte für einen mobilen Router im Reiseland vor Ort zu erwerben. Teilweise sind die Möglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt – z.B. in Dänemark oder Norwegen sind anonyme Prepaidkarten nicht überall erhältlich. Meist werden nur komplette Verträge mit Laufzeit angeboten, teilweise auch nur für Einwohner, die im Land selbst eine gemeldete Anschrift haben.

Diesen Sommer habe ich bei Reisen nach Dänemark, Schweden und Norwegen die Erfahrung gemacht, dass u.U. viel Rennerei erforderlich ist, um eine Prepaid-Karte zu erwerben. Besonders, wer in abgelegenere Gebiete fährt, tut gut daran, sich rechtzeitig in einer größeren Stadt um eine passende SIM-Karte mit Datentarif zu kümmern. Tarifupgrades gibt es z.T. später dann noch in Supermärkten oder Tankstellen unterwegs. Wer auf Nummer sicher gehen will, bucht gleich zum Reisebeginn ein ausreichend großes Datenvolumen dazu.

Als Einstiegshilfe für eine Vorabauswahl der Möglichkeiten habe ich hier die von mir ausfindig gemachten Tarife aufgelistet (Stand: Sommer 2014):


Dänemark
Anbieter: Telia
Telia Talk Startpaket SIM card 29,- DKK
Telia Talk Startpaket inkl. 10 GB Volumen 299,- DKK
gesamt ca. 44,- EUR

Anmerkung: In Dänemark war es schwierigsten, einen Prepaid-Tarif zu finden. Die namhaften Anbieter vor Ort hatten nur Festverträge für Einheimische im Angebot. Rühmliche Ausnahme war Telia.


Schweden
Anbieter: 3 (drei)
Startpaket ComboSim 99,- SEK
Tarif mit 5 GB Volumen 99,- SEK
gesamt ca. 22,- EUR

Anmerkung: Schweden war in Sachen Prepaid, und was das Preis-Leistungs-Verhältnis der Datenvolumen anging, am unkompliziertesten. Auch war es leicht, eine Filiale für den Kauf von SIM-Karte und Tarif zu finden.


Norwegen
Anbieter: Netcom
SMART Kontant Startpaket 99,- NOK
Tarifupdate “Basis” mit 3 GB Volumen 299,- NOK
gesamt ca. 48,- EUR

Anmerkung: Das Angebot von Netcom war relativ neu und die Karten in mehreren Filialen ausverkauft. In manchen Städten war nichts zu bekommen. Wer die SIM-Karte schon hat, kann teilweise am Kiosk/Supermarkt/Tankstelle ein Tarifupgrade unkompliziert erwerben, welches einfach per SMS mit Freischaltcode aktiviert wird. Für den Kauf der SIM-Karte muss ein Personalausweis vorgelegt werden, wenn man nicht einheimisch ist.


Allgemeine Tipps

SIM-Karte: Die genannten Anbieter haben jeweils Einsteiger-Pakete, welche die SIM-Karte enthalten. Wer von der letzten Reise noch eine SIM-Karte des jeweiligen Anbieters übrig hat sollte diese mitnehmen. Sie kann dann für die neue Tarifbuchung wieder aktiviert werden.

Aktivierung: Meist ist es erforderlich, die SIM-Karte zu aktivieren, oder den Tarif per SMS einzubuchen. Wer nur einen mobilen Router hat, stösst hier auf Probleme! Auch mit dem eigenen Smartphone kann es Probleme geben, weil die Aktivierung dann u.U. mit dem Gerät gekoppelt ist. Als Helfer in der Not hat ein primitives altes Handy, welches mein Sohn als Spielzeug dabei hatte geholfen. Gut, wenn man ein altes Nokia-Handy o.ä. noch im Reisegepäck hat.

Router-Konfiguration: Zwischen den einzelnen Providern in den verschiedenen Ländern gibt es z.T. Unterschiede bei der Konfiguration des mobilen Routers. Für die Datennutzung ist der richtige APN (Access Point Name) des jeweiligen Providers im Router einzutragen. Falls der SIM-Karte keine Infos beiliegen einfach mal bei Google schauen – es finden sich meist schnell passende Infos im Netz.

Router: Als Beispiel für einen 3G-Mobil-Router, der mir schon gute Dienste unterwegs geleistet hat, verweise ich gerne noch einmal auf diesen früheren Beitrag im Blog:
Tipp gegen unverschämte Roaming-Gebühren im Ausland: Trekstor mobiler 3G-WLAN-Router

Das Matroschka Prinzip

19. Oktober 2013

Anbei die Präsentationsfolien des gemeinsam mit Holger Darjus gehaltenen Vortrags auf der FileMaker-Konferenz 2013 in Salzburg. Den kompletten Vortrag als PDF-Version gibt es hier zum Download.

Das Matroschka Prinzip

FMK2013 Vortrag – Das Matroschka Prinzip (PDF 24 MBytes)

Vortragsfolien Vorschau - Das Matroschka Prinzip

Das Matroschka Prinzip
Wie Sie als Entwickler Ihr Projekt zum Erfolg führen!

Kurzbeschreibung: Holger Darjus und Marcel Moré waren nahezu zeitgleich mit der Umsetzung zweier anspruchsvoller FileMaker-Projekte befasst.

Was bei beiden zunächst wie eine Routine-Aufgabe aussah, entwickelte sich jeweils zu ausgedehnten Abenteuern über mehr als 2 Jahre, bei denen viele Herausforderungen zu meistern waren, die über das Standard-Repertoire eines FileMaker Datenbank Entwicklers weit hinaus gingen.

Die beiden Entwickler berichten von Ihren Erfahrungen und Erkenntnissen auf dieser Reise durch die Wirren zweier IT-Projekte.

Wie sich im Laufe Ihrer Arbeit herausstellte, gab es trotz unterschiedlicher Herangehensweisen zahlreiche Parallelen. Daraus entstand ein Austausch sowohl über kritische Projektphasen, als auch zu Lösungsansätzen auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss.

In der Rückschau auf die Erlebnisse und Ergebnisse Ihrer Arbeit haben die beiden eine spannende Dokumentation erarbeitet, bei der viele Aha-Erlebnisse und Best-Practices für andere Entwickler abgeleitet werden können.

Das »Matroschka Prinzip« bietet Ihnen einen Leitfaden, wie Sie die Herausforderungen in Ihren Projekten souverän meistern. Sie erhalten Antworten auf typische Fragestellungen im Spannungsfeld von verdeckten Kundenanforderungen, knappen Ressourcen und Anwenderwünschen. Profitieren Sie von den Erfahrungen der beiden indem Sie die Faktoren für eine erfolgreiche Planung, Steuerung und Umsetzung der Anwendungs-Entwicklung kennenlernen.
Anhand von Beispielen aus der Praxis erhalten Sie Einblicke in Entwicklungsstrategien und bekommen hilfreiche Anhaltspunkte für Ihre aktuellen und zukünftigen Projekte.

Entwickler-Werkzeuge

19. Oktober 2013

Anbei die Präsentationsfolien meines Vortrags auf der FileMaker-Konferenz 2013 in Salzburg. Den kompletten Vortrag – zzgl. Datenbank mit Entwickler-Tools-Verzeichnis – gibt es hier zum Download.

Vortag Entwickler-Werkzeuge

FMK2013 Vortrag – Entwickler-Werkzeuge (PDF 16 MBytes)

Datenbank – Entwickler-Tools Verzeichnis (ZIP mit FP7- und FMP12-Datei 94 KBytes)

Vortragsfolien Vorschau - Entwickler Werkzeuge

Entwickler-Werkzeuge
Unentbehrliche Helfer im Projekteinsatz

Kurzbeschreibung: Sowohl in täglichen Arbeit als Entwickler als auch im Einsatz bei umfangreichen Projekten ist es gut, wenn man neben FileMaker als Entwicklungsplattform noch weitere spezialisierte Tools parat hat, die einem das Leben erleichtern.

Dabei beschränkt sich die Auswahl inzwischen nicht mehr nur allein auf Plugins, die den Funktionsumfang von FileMaker erweitern.

Einige ausgereifte Spezialwerkzeuge z.B. zur Analyse von Datenbank-Anwendungen, Code-Bibliotheken für die Wiederverwendung von Programmcode oder Tools zur Automatisierung von Migrations- und Konvertierungs-Aufgaben bieten dem ambitionierten Entwickler einen Fundus an wertvollen Möglichkeiten.

Darüberhinaus gibt es zahlreiche Tools und Dienste außerhalb der FileMaker-Welt, mit denen sich die Entwicklungs-Phasen in Projekten sinnvoll unterstützen lassen.

In diesem Vortrag werden beispielhaft einige Einsatz-Szenarien und die verwendeten Tools vorgestellt. Außerdem werden selbstentwickelte Datenbank-Tools gezeigt, die bei der Umsetzung von Projekten für konkrete Aufgaben entstanden sind. Darunter einige Highlights wie z.B. die rekursive Visualisierung von Script-Bäumen, ein praktisches Projekttagebuch oder eine effektive TO-DO Liste.

Egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittener – es sind sicher für jeden einige wertvolle Tipps dabei.

AppleScript asynchron ausführen

27. August 2013

Wenn ein AppleScript aus FileMaker heraus gestartet wird, wartet FileMaker solange, bis das AppleScript fertig ausgeführt wurde und setzt dann die eigene Script-Ausführung fort. In vielen Fällen ist das erwünscht, wenn z.B. auf ein bestimmtes Script-Ergebnis gewartet werden muss, welches anschließend weiter verarbeitet werden soll.

Problem: Script-Aufruf blockiert FileMaker

Manchmal ist es jedoch unnötig oder sogar hinderlich, wenn der Script-Ablauf in FileMaker durch das gestartete AppleScript blockiert wird. In diesen Fällen wäre es hilfreich, wenn man das AppleScript “asynchron” starten könnte, so dass beide Scripte parallel abgearbeitet werden können. In diesem Fall kann das FileMaker-Script bereits enden, während das AppleScript noch weiter läuft.

Mit den Bordmitteln von FileMaker lässt sich dieses Verhalten nicht ohne weiteres erreichen. Der Befehl “AppleScript ausführen” kennt keine Option für die asynchrone Ausführung.

Machbar wäre dies allerdings mit dem Befehl “Event senden”, welcher wahlweise die Option zum Abschalten anbietet “Beendigung des Events abwarten”. Leider hat Apple in den neueren OSX Versionen das Dateiformat der AppleScript-Dateien in sogannte “Pakete” geändert. Dies sind Ordner, welche weitere Datei-Ressourcen enthalten, im Finder jedoch als ausführbare Dateien angezeigt werden. Speichert man ein AppleScript als “Programm” ab, so wird der gespeicherte Paket-Ordner – obwohl richtig dargestellt – im Auswahl-Dialog des FileMaker Befehls “Event senden” nicht mehr erkannt. Hier handelt es sich offensichtlich um einen Bug in FileMaker (siehe FileMaker Forum).

Event senden Optionen

Workaround

Mit einem kleinen Trick ist allerdings möglich, das gewünschte Verhalten trotzdem zu erreichen. Der Ablauf gestaltet sich dann folgendermassen:

Wir bauen uns ein Starter-Script innerhalb von FileMaker mit Hilfe des Befehls “AppleScript ausführen”. Das Starter-Script übergibt die Kontrolle an ein Shell-Script, welches das AppleScript über die Systemfunktion ‘osascript’ ausführt. Indem die Standard-Ausgabe auf “DevNull” umgeleitet wird, verhält sich das gestartete Script wie ein Hintergrundprozess!
Einzige Einschränkung: Als Hintergrundprozess darf das Script keine GUI-Interaktionen erzeugen. Dialoge müssen daher z.B. an den Finder delegiert werden (siehe Beispiel-Datei).

Hier nochmal der Ablauf schematisch:

  1. per ‘do shell script’ wird ein Shell-Sript gestartet
  2. per ‘osascript’ wird eine externe AppleScript-Datei ausgeführt
  3. mit dem Zusatz ‘&>/dev/null&’ (Standard-Out umleiten auf DevNull) verhält sich der Script-Aufruf wie ein Hintergrund-Prozess

So sieht der fertige Befehlsaufruf des Starter-Scripts aus:

do shell script "osascript " & the quoted form of(POSIX path of "/Users/myaccount/Desktop/Test.scpt") & " &>/dev/null&"

So kommt das Kommando in der Unix-Befehlszeile an:

osascript "/Users/myaccount/Desktop/Test.scpt" &>/dev/null&

Beispiel-Datei

Nachfolgend gibt es eine Beispiel-Datei zum Download, welche das unterschiedliche Verhalten (synchron/asynchron) verdeutlicht. Das beigefügte ZIP-Archiv enthält die FileMaker-Demo im Format .fp7 und .fp12 sowie eine AppleScript-Datei “Test.scpt”, welche zum Start der Demo auf den Desktop kopiert werden muss.

In der FileMaker-Beispieldatei sind zwei Scripte enthalten, die sich per Copy&Paste in eigene Anwendungen übertragen lassen:

  • AppleScript asynchron als Hintergrund-Prozess starten [Dateipfad]
  • AppleScript synchron starten mit warten auf Scriptende [Dateipfad]

Mit Hilfe des Auswahlfelds “Scriptmode” und dem Button “Demo-Script starten” in der Demo-Datei lassen sich beide Varianten testen.

AppleScript asynchron FileMaker Demo

Download Demo-Ordner:
AppleScript-asynchron.zip (25 KBytes)

weitere Infos

Hintergrund-Infos zu den verwendeten Techniken finden sich unter folgenden Links:

Hinweis: sofern auf dem Computer eine ältere Version der Adobe-Suite installiert ist, kann es bei der Verwendung des Befehls ‘osascript’ zu Fehlermeldungen wegen inkompatibler Libraries kommen. In diesem Fall sollte die aktuelle 64-Bit Version des ‘Adobe Unit Types.osax’ installiert werden (siehe Link).

Systemweite FileMaker Suche über das Dienste-Menu mit Automator

21. Mai 2013

Automator Ablauf als Dienst anlegen

Wer eine FileMaker Lösung als Kernstück seiner Aufgabenbearbeitung verwendet, kennt sicher dieses Szenario: Unzählige Male am Tag kopiert man aus E-Mails oder Internetseiten einen Begriff oder eine Artikelnummer, um in der FileMaker Datenbank danach zu suchen.

Das geht dann ungefähr so: Text in E-Mail auswählen, kopieren, FileMaker nach vorne holen, passende Datenbank auswählen, Suchfunktion aktivieren, Text einsetzen, Suche starten, Ergebnis anzeigen. Wie schön wäre es, wenn sich diese aufwändige Prozedur ohne die ganzen Zwischenschritte quasi auf Knopfdruck erledigen ließe. Die gute Nachricht: Wer auf einem Mac arbeitet, dem kann geholfen werden! Für solche Zwecke hat Apple in seinem OS-X-Betriebssystem die sogenannten „Dienste“ eingebaut. Diese können kontextbasiert z.B. einen ausgewählten Text verarbeiten, egal in welchem Programm man sich gerade befindet.

Mit einer trickreichen Vorgehensweise lassen sich Funktionsaufrufe eines Dienstes direkt an FileMaker weiterreichen und dort verarbeiten. Alles, was man dazu braucht, bringt Mac OS X bereits mit.

Durch die Kombination von Automator, AppleScript, Dienste-Menu, Systemeinstellungen für Tastatur-Optionen und einem passenden FileMaker-Script lässt sich ein individuelles Tastaturkürzel anlegen, mit dem aus (fast) jedem Programm heraus eine FileMaker-Suche für den gerade ausgewählten Text gestartet werden kann.

Eine detaillierte Anleitung mit zahlreichen ScreenShots und Beispiel-Script findet sich als Artikel in der aktuellen Ausgabe 2/2013 des FileMaker Magazins. Den Artikel gibt es außerdem hier zum Download als PDF-Dokument:

PDF Download
PDF-Download (3,9 MB)

CSS Tricks in FileMaker: Switch Buttons iOS Style

22. März 2013

Die Demo-Datei zeigt Switch-Buttons im iOS Style.
Die Buttons lassen sich anklicken und ändern dann ihren visuellen Status. Gleichzeitig wird der Wert im zugehörigen Statusfeld geändert.
Das ganze funktioniert auch umgekehrt – wenn der Wert manuell eingetragen wird, wechselt der Switch seine Position.

Die Darstellung basiert auf WebViewer Objekten, die eine simple HTML-Checkbox mit etwas zusätzlichem CSS beinhalten. Je nachdem welcher Wert im Statusfeld steht, wird die Checkbox als angekreuzt dargestellt oder leer. Der CSS-Code verleiht der Checkbox dann das gewünschte Aussehen im iOS Style – siehe dazu nachfolgend verlinkter Blog-Eintrag von Lea Verou.

Weitere Infos zu den technischen Grundlage der Steuerung in FileMaker finden sich in der Demo-Datei (siehe Link).

Der CSS-Code setzt eine HTML5-kompatible Webengine voraus (daher nicht kompatibel mit älteren Windows-Versionen). Die Demo-Datei funktioniert jedoch problemlos unter OSX und iOS mit den FileMaker Pro Versionen 10,11 und 12; bzw. FileMaker GO 11 und 12.

Die Demo basiert auf einem CSS-Showcase von Lea Verou – siehe Link:
http://lea.verou.me/2013/03/ios-6-switch-style-checkboxes-with-pure-css/

Viel Spaß damit!

FileMaker-Datei zum Download (82 KBytes)
iOS Switch Demo.fp7

100% automatisierte Katalog-Produktion

13. Oktober 2012

Anbei die Präsentationsfolien meines Vortrags auf der FileMaker-Konferenz 2012 in Salzburg. Den kompletten Vortrag – inkl. 5 Extra-Kapitel zum Thema Database-Publishing – gibt es hier als PDF Download.

FMK2012 Vortrag FileMaker Databasepublishing

FMK2012 Vortrag – FileMaker Database-Pulishing (PDF 15 MBytes)

Vortragsfolien Vorschau - 100% automatisierte Katalog-Produktion

100% automatisierte Katalog-Produktion
Welche Strategie passt zu welchem Publishing-Projekt?

Kurzbeschreibung: Im Database-Publishing gibt es unterschiedliche Strategien und Konzepte, um eine Aufgabenstellung bestmöglich umzusetzen. In diesem Vortrag erfahren Sie zunächst wichtige Grundlagen für die Herangehensweise an ein Database-Publishing-Projekt. Je nach Strategie kann FileMaker den Publishing-Prozess bei verschiedenen Aufgaben unterstützen.

Im Praxisteil wird eine Lösung aus dem Ersatzteilehandel vorgestellt, mit deren Hilfe wöchentlich mehrere hundert Katalogvarianten aus einem umfangreichen Produktbestand vollautomatisch generiert werden. Einige besondere Herausforderungen wie Mehrsprachigkeit, unterschiedliche Produktsegmente für unterschiedliche Kundengruppen, kundenspezifische Preisregeln und dynamisch generierte Layoutobjekte werden aufgezeigt und die dahinter stehenden Programmiertechniken innerhalb von FileMaker erläutert.

Weiterhin werden eine Reihe nützlicher Tricks für die Generierung von Katalogen gezeigt, wie z.B. die dynamische Erzeugung von Schlagwortregistern mit Seitennummern oder die Einbettung von unsichtbaren Sprungmarken für die Stichwortsuche im PDF.

Der Vortrag bietet sowohl dem Publishing-Experten nützliche Entscheidungshilfen durch die Vermittlung von Grundlagenwissen aus der Praxis. Darüber hinaus werden auch fortgeschrittene Programmiertechniken für den versierten FileMaker-Entwickler vorgestellt.

FileMaker als Multitalent für komplexe Schnittstellen

17. Juni 2011

Anbei die Präsentationsfolien meines Vortrags auf der FileMaker-Konferenz 2011 in Hamburg. Wer nicht dabei sein konnte, oder sich die Details in Ruhe noch einmal durchlesen möchte, kann hier den kompletten Vortrag als PDF herunter laden.

FMK2011: Vortrag FileMaker Schnittstellen

FMK2011 Vortrag – FileMaker Schnittstellen (PDF 11 MBytes)

Vortragsfolien Vorschau - FileMaker als Multitalent für komplexe Schnittstellen

FileMaker als Multitalent für komplexe Schnittstellen
Daten- und Prozessintegration am Beispiel einer E-Commerce-Plattform

Kurzbeschreibung: Im Praxiseinsatz wird die FileMaker Lösung schnell unentbehrlich, sodass der Unternehmenserfolg maßgeblich von ihr abhängig ist. Dabei ist es oft von zentraler Bedeutung, dass die FileMaker Lösung auch in andere betriebliche Prozesse eng integriert wird.

Am Beispiel einer umfangreichen Lösung aus dem Autoteile-Großhandel werden verschiedene Schnittstellen für Stammdaten-Updates, Buchhaltung, Zahlungsverkehr, Versandlogistik, Katalog-Erzeugung bis hin zum Betrieb einer komplexen E-Commerce-Plattform erläutert.

Im heterogenen Umfeld unterschiedlicher Betriebssysteme und Software-Landschaften kommen verschiedene technische Anbindungen zum Einsatz.

Es werden grundlegende Strategien für die Planung und den Betrieb sowohl manueller als auch automatisierter Schnittstellen aufgezeigt. Daher bietet der Vortrag über den speziellen Anwendungsfall hinaus zahlreiche Ideen und Anknüpfungspunkte für die Entwicklung und Erweiterung eigener Lösungen.

Warum die YouTube App unter iOS nervt…

17. April 2011

iOS YouTube App

“Quality by Design” – das mag die Leitline gewesen sein, mit der Apple seine eigenen iOS Apps konzipiert und umgesetzt hat. Eine Auswirkung davon ist die Grundeinstellung in der YouTube App, immer HD-Qualität abzuspielen, wenn eine Verbindung über WLAN existiert und das jeweilige Video in der entsprechenden Auflösung vorliegt.

Das ist natürlich vom Grundgedanken richtig – schließlich haben iPhone und iPad brilliante Displays, wo Videos in HD-Qualität ihre Stärken voll ausspielen könn(t)en. Wäre da nicht die Tatsache, dass auch im Jahre 2011 immer noch zahlreiche unterversorgte Gebiete mit schmalen DSL-Bandbreiten zu kämpfen haben. Da sich HD-Video jedoch inzwischen als Standard zu etablieren scheint, kommt man als Nutzer mit schmaler DSL-Bandbreite immer öfter in die Situation, dass der Bildschirm minutenlang leer bleibt, und man das Video irgendwann wegklickt, weil die Warterei einfach nervt! Hier dauert das Laden meist länger, als die eigentliche Dauer des Videos…

Dummerweise hat Apple keine Option in den Einstellungen vorgesehen, die HD-by-Default-Option abzuschalten. Für die genannten Fälle wäre hingegen eine Small-Bandwidth-by-Default-Option mehr als hilfreich.

Es mag der Arroganz Apples oder dem hartnäckigen Zukunftsglauben der Entwickler dort geschuldet sein – frei nach dem Motto “Es ist nur eine frage der Zeit, bis alle Nutzer flächendeckend über Zugänge mit hoher Bandbreite verfügen.” Während in manchen deutschen Metropolen bereits Zugänge mit 50MBit und mehr verfügbar sind, gibt es leider immer noch viele Randgebiete, in denen 1MBit und weniger die Regel sind. Hier haben Politik und Netz-Monopolisten leider Fakten geschaffen, die auch einer noch so zukunftsgläubigen Entwickler-Attitüde mit gleicher Hartnäckigkeit trotzen.

Als Benutzer muss man allerdings nicht länger der Dumme sein und in die Röhre schauen. Denn YouTube selber hat dieses Thema wesentlich eleganter und nutzerfreundlicher gelöst. Auf der mobilen YouTube-Website prangt unter jedem Video ein großer HQ-Button (HQ = High Quality), der sich schnell und einfach bei Bedarf deaktivieren lässt.

m.youtube.com

Diesen Umstand kann man sich zu Nutze machen und einfach über Safaris Bookmark-Option die mobile Site http://m.youtube.com/ als Icon auf dem Start-Bildschirm installieren. Dadurch eröffnet sich quasi durch die Hintertür eine einfache Möglichkeit, auch mit schmalbandigem Netzzugang weiterhin YouTube-Videos auf iPhone und iPad spontan genießen zu können.

Nachtrag: Um die App für Links komplett zu deaktivieren, sei auf den folgenden Artikel hingewiesen
YouTube-App abschalten: Video-Links in Safari öffnen